Edith Börner            performance consult
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Foto: privat
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Fast immer dabei: Cocker Sadie
natürlich wartet sie lieb in der Garderobe...während Frauchen auf der Bühne das Publikum bespaßt.

Tourtagebuch

Hier finden Sie meine ganz persönlichen Eindrücke von meinen Kabarett und Infotainment Auftritten...

23.03.12, Castrop-Rauxel: Heute ist "equal payday". Die rote Tasche als Zeichen für gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Doch die Veranstaltung fand nicht unter diesem Motto statt, sondern die Veranstalterinnen wollten das Infotainment "generation: fit & fertig". Es kamen über 200 Zuschauer. Das Publikum war eher älter und konservativer als ich es normalerweise gewohnt in. In de Regel kin Problem. Aber wenn man bedenkt, dass ich als Kabarettistin eher der autonomen Frauenbewegung näherstehe als der Frauenunion (CDU), die diese Veranstaltung gesponset hat, dann wird klar, dass einige Gags komplett am Pubikum vorbei gingen.  Pikiert verliessn einige Damen in der Pause den Saal. Vielleicht waren die kochenden Männer  und beruflich engagierten Mütter mit Doppelbelastung doch zuviel für "Herdprämien-BefürworterInnen".  Sei`s drum. Castrop-Rauxel ist Ruhrpott -und da ist gut so!

11.03.12, Hannover, DGB: Eine DGB- Veranstaltung zum internationalen Frauentag (politisches Frauenfrühstück). So einen "Klassiker" habe ich lange nicht mehr bespielt. Auf dem Programm Infotainment "Megatrend Frauen".  Nachdem ich angekündigt war; erst kommt ein inhaltlicher Vortrag dann "Kultur". Politk und Kultur - zwei Welten treffen sich. Nachdem ich um 10 Uhr mehr als pünktlich da war - mein Aufritt begann um 12.15 Uhr, hatte ich kaum Möglichkeiten meine Technik zu checken. Also checkte ich häppchenweise in den kurzen Pausen. Die "Moderatorin" meinte noch, wieso ich so wichtig mit meinem Headset rumlaufe, ich wär noch nicht dran. ?!? Zur Ehrenrettung der anderen Veranstalterinnen muß ich sagen, die waren alle sehr nett. Aber dann passierte etwas, was ich in 30 Jahren Bühnenerfahrung noch nicht erlebt habe: nachdem ich bereits 5 Minuten gespielt hatte, gehe ich kurz hinter meinen Vorhang , um mich als "Suffragette" zu verwandeln - während dessen  (ca. 15 Sekunden) läuft eine Musikeinspielung der Komponistin Ethel Smyth "Marsch der Frauen". So wie ich hinter meinem roten Vorhang verschwand, stand die "Moderatorin" auf und rief: "die kurze Pause kann ich ja nutzen, da hat die Künstlerin bestimmt nichts gegen, wenn ich nochmal auf die  verteilten Zettel hinweise. Bitte hinterher hier abgeben, dann geht das schneller." !!!!! Ich war fassungslos und sauer. Meine lautstarken Einwände ignorierte die "Moderatorin".  So etwas respektloses meiner Arbeit gegenüber habe ich noch nie erlebt!

10.03.12, Rastatt, Alte Reithalle: Vom hohen Norden in die schöne Pfalz.Zur Matinee waren 100 Frauen geladen, die im schönen Ambiente der Alten Reithalle ein Frühstück genossen und anschließend Kabarett "Megatrend Frauen" bekamen. Die Veranstalterinnen (Gleichstellungsstellen Rastatt und Gaggenau) waren sehr zufrieden.  Dieser Auftritt kam aus einer Empfehlung zustande nach dem Motto: Die Künstlerin ist sehr umgänglich und nett. Da frage ich mich doch: mit welchen Furien hatten sie vorher zu tun. ;) Etwas schönes am Rande: Mein Navi führte mich Streckenweise durch da Elsaß,incl. Rheinüberquerung mit einer kleinen Autofähre. Das morgens um 8.00 Uhr wild romantisch.

08.03.12, Stadt Stade, Rathaus, 14 Uhr: Schade, dass ich so wenig Zeit hatte, der Stader Fischmarkt ist nämlch eine große Puppenstube mit Zuckerbäckerhäuchen und alten "Schwedenpflastern". Hier gab es zum Frauenwirtschaftstag ""Königinnen-Charisma".Etwa 50 Führungsfrauen aus Wirtschaft und Verbänden trainierten die Sigale der Macht.  Alle waren sich einig,wir wollen mehr davon.... Die "Tür" hatte einen bleibenen Eindruck hinterlassen.

08.03.12, Buxtehude, Rathaus, 8.30 Uhr:  Hier bin ich am Vortag nach dem Düsseldorfer Auftritt mit der Bahn angereist.Ich erwähne es, weil es während des Verdi-Streiks nicht  einfach war, sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen. Deshalb der Service: Abholung um 7.30 Uhr vom Hotel. Hier gings es nicht wirklich um einen Auftritt, sondern um 4 Stunden "Ihr Auftritt, bitte!" für 60 Mitarbeiterinne der Stadtverwaltung. Alle haben viel gelacht und einen erfahrungsreichen Vormittag erlebt.

07.03.12, Düsseldorf, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und der ganze Rest. Diese Inhouse-Veranstaltung bschäftigte sich mit dem demographischen Wande. Deshalb gab ich das Infotainment "generation: fit & fertig". Nach einem sozialwissenschaftlichen Beamer-Vortrag über Gesundheit & Demographie präsentierte ich meine Sicht der Dinge in den heiligen Hallen des Ministeriums: subjektiv, kabarettistisch, satirisch mit Gesang und Kostüm. o etwas hatten die Mitarbeiterinnen noch nie erlebt. Reaktion: "Sie haben unseren Veranstaltungsraum "erschüttert!" Nach den Reaktionen zu urteilen, war es durchaus  posiiv gemeint. ;)

01.03.12, Höxter, Altes Rathaus: Die Damen vom ZONTA-Club hatten geladen. Im Rahmen der Frauenaktionswoche fand mein Kabarett-Infotainment "Megatrend FRauen" im historischen Rathaus statt. Die Veranstatung war schnell mit 130 Zuschauern ausverkauft. Die ZONTA-Frau von Fien-Design hatte ein tolles Plakat erstellt, sowie Flyer und Eintrittskarten. Und hier ist e wieder bestätigt: Gute Werbung bringt zusätzlich Publikum. Als eschenk habe ich noch einen tollen ZONTA-Tischkalender mit Rezeptenund Sprüchen zum Glücklichsein bekommen. Was will frau mehr!

02.02.12, Münster, Stadtweinhaus: 10 Jahre ÖKOPROFIT auch in Münster. Mit meinem Kabarett- Infotainment "mission: ÖKOPROFIT" spiele ich in der Stadt meiner Lieblings-Tatort-Kommissare Thiel und Börne. Na gut, Götz Alsmann kommt auch aus Münster und überhaupt: Münster ist eine sehr schöne Stadt und hat die zufriedensten Bewohner in ganz NRW. Und das diese Uni-Stadt auch noch in Sachen ÖKOPROIT engagiert ist, gibt in einer Symphatie-Bewertung noch einen Zusatzpunkt.

11.11.11, Ladbergen: Während in Köln der Karnevalsmob tobte,  hatten im ausverkauften Saal in Ladbergen 180 Zuschauer Spass inne Backen oder wie die Marketinginitiative Ladbergen so schön sagt: "Nu män tou!". Die Ladbergeer gewinnen eindeutig den "Charme-Preis" als bestes Publikum.

10.09.11 Ense, Schützenhalle: Ja, Ihr habt richtig gelesen, Schützenhalle!!! Ein Veranstaltung des örtlichen Männgergesangsvereis Harmonie! Ich bin ja für allerlei Schrägheiten zu haben. Über der Bühne prangte ein Schriftzug "Glaube-Sitte-Heimat". Aber eine feministische Kabarettistin aus der Großstadt passt nicht wirklich zu Gesangsverein und Schützenhalle in Ense-Bremen. Beim Publkum unbekannt waren u.a. "kuriose Gestalten in der U-Ban in der Rush hour" oder "Mädelsabend a la sex in the city" oder " Telearbeit mit Kindern, Putzfrau, Chef und nervende Mutter", ganz zu schweigen von "Pilates und Yogawahn in teuren Fitnesstempeln". So haben Künstlerin und ältere, ländliche Zielgruppe knapp aneinander vorbei agiert! (Alle drei Jahre passiert so etwas mal - und die drei Jahre waren rum ;)

07.09.11 Aachen, Eurogress: Die Städtergion Aachen hat mich zu 10 Jahre ÖKOPROfit mit meinem Infotainment eingeladen. Als Sekretärin "Frau Jutta Kleinschmidt" habe ich die Einführung von ÖKOPROFIT erklärt. "Dr. Brömmelkamp" war krank un so hat seine Sekretärin alles rausgekramt, was in seinem Schreibtisch zu ÖKOPROFIT zu finden war. Die ganz pesönliche Meinung zu dem ganzen Ökokram hat Frau Kleinschmidt auch noch dazu gepackt!!!

01.09.11: Pforzheim, Reuchlinhaus: Nach der Sommerpause ging es gleich mit 25 Jahre Gleichstellungsstelle in Pforzheim wieder los. Hier ist bereit mein 2. Auftritt. Dieses mal mit "Megatrend Frauen". Interessierte Gäste, feierlich mit wunderschöner Musik mit "Julie Olbert and friends"(sehr empfehlenswet). Gleichstellungsbeauftragte aus anderen Städten haben mich an diese Abend für sich gebucht (näheres folgt später....)

18.07.1 Düsseldorf, MIK:  MIK heißt: Ministerium fr Inneres und Kommunales des Landes NRW. Und heute ging es um den demographischen Wandel in der Belegschaft. Also habe ich vor 160 Mitarbeitern - plus Chef vom Ganzen, Minister Jäger- mein Infokabarett "generation: fit & fertig" zum Besten gegeben. Das sind Auftritte, wie ich sie liebe..

16.6.11 Erfurt: Zum 5. Unternehmerinnentag Mitteldeutschland in Erfurt fanden sich in der IHK die regen Unterternehmerinnen mit ihren tollen Projekten zusammen. Neben Reden von Politikern gab ich auch meinen "Senf" dazu. Der Tag war einfach nur heiß. Bin um 5 Uhr morgens in Köln losgefahren (noch angenehm kühl). Sadie durfte nicht in die heiligen Hallen der IHK und so bekam sie einen Promi-Parkpatz in der gekühlten Tiefgarage direkt nebem dem Chef-Parkplatz! Abends durfte sie sich im See abkühlen.

21.05.11 Hamm, BPW Kerzenfeier: Die internationalen Businessfrauen vom BPW zelebrieren in einer stimmungvollen Feier Ihre Kontakte. Mit meinem Infotainment "Megatrend Frauen" hbe ich die Veranstalung ergänzt. Für Kabarett war es schon fast zu feierlich. Adventsstimmung im Mai. Einfach schön.

09. 04.11 Gelsenkirchen, U-Tag: Das gehört eigentlich nicht ins Tourtagebuch - oder doch? Als Referentin habe ich beim diesjährigen Untrnehmerinnen- und Managerinnen-Tag 2011 mitgewirkt. Mit einem Impuls-Seminar "Madonna-Strategie - Überlebenschance Wandel" habe ich mit strategischem Marketing viele Unternehmerinnen angesprochen. Zu meiner Überrschung waren fast 80% der Teilnehmerinnen Trainerinnen und Coaches, die z.T. ein ähnliches Angebot im Portfolio hatten als ich. Doch was wollten die Kolleginnen in meinem Seminar? Mal gucken, was die Kollegin so treibt? Wie zieht sie es auf oder was? Es entstand ein inspirierender Austausch. Doch letztendlich geht es immer um die Frage: wie komme ich an Kunden. das hat mich so inspiriert, dass ich speziell für Trainerinnen ein Sommerseminar anbiete! Ich freu mich auf Euch, liebe Kolleginnen!

25. 03.11 Wallenhorst, Rathaus: Eine Veranstaltung zum "equal payday". Mit Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte (aus dem ganzen Kreis) und Frauenverbände. Im Vorfeld gab es dazu ein Interview in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". klick hier pdf

19.03.11 Bissendorf, Bürgerhaus: Hier war ich vor ein paar Jahren schon einmal. Das Bürgerhaus ist ein toller Veranstaltungsort.  Und überhaupt: Bissendorf in der Wedemark. Eine idyllischere Gegend kann man sich kaum vorstellen. Der alte Ortskern Bissendorf ist wie eine ländliche Puppenstube und sehr edel. Wenn in einem Hochglanz-Magazin Berichte über "schöner wohnen im Ladhaus-Stil" stehen: hier werden sie gemacht! Ach ja, der Auftritt war natürlich gut. Siehe Kabarett - Presse  Megatrend F.

18.03.11 Welver, Aula:  Im kleinen Ort Weler bei Hamm habe ich in der rappelvollen Schulaula gespielt. Es war ein herzlicher, atmosphärischer und schöner Auftritt. Die Technik übernahm dieses Mal der örtliche Bestatter! Kein Witz. Er hat das sehr professionell gemacht. Danke dafür.

17.03.11 Herford, historisches Rathaus, VDU: Wieder ein Veranstaltung der Untrnehmerinnen aus Westfalen. Diesmal keinen Auftritt, sondern ein Impls-Vortrag um Thema Auftrittspräsenz und Körpersprache. Da ich gerne interaktiv arbeite, wurde der praktische Teil vom historischen Ratssaal in das Foyer verlegt. Etwas improvisiert, aber es geht, irgendwie....

13.03.11 Bergkamen, Treffpunkt:  Eine typische 8. März-Veranstaltung: Bürgermeister, Kaffee, Kuchen, Sekt, Stände von Frauenvereinigungen, arteien etc.Bergkamen gehört ja noch irgendwie zum Ruhrgebiet, da wo man dat Häärz am richtigen Fleck hat. Jau, so isses.

12.03.11 Engelskirchen, Rathaus:  Ich liebe Auftritte inm netten Ambiente. Dies war so ein Auftritt. Eine alte Tuchfabrik wurde enoviert und dient nun als Rathaus. Sehr nett.  Superprofessionelle Technik. Danke an den Techniker! Wenn man schon so lange auf Tour ist wie ich, dann trifft man an verschidenen Orten Menschen, die man von anderen Auftritten aus anderen Städten kennt, z.B. die Veranstalterin des ehemaligen Frauenkulturhauses Frankfurt. Sie lebt jetzt in Engelkirchen. http://www.reisecenter-reichshof.de

10.03.11 Nachrodt: Hier habe ich bereits vor 8 Jahren gespielt und somit die jährliche Kabarettreihe zum internationalen Frauentag eröffnet. Nun bin ich wieder hier. Diesmal mit meinem neuen Tourhund! Was soll ich sage. Ein rappelvoller Saal - nett war's!

08.03.11 Peine, Stadthalle: Vor 2 Jahren war ich hier mit dem "Damenwahl"-Programm mit Sonja Kargel. Heute mit dem "Megatrend" Sonderprogramm. Die Veranstalterin begann mit einleitenden Worten - 45 Minuten lang! Dabei nahm sie inhaltlich meinen kompletten Vortrag vorweg, sogar mit Fotos per Dias !!! Ich stand hinter der Bühne und hörte,wie Punkt für Punkt abgearbeitet wurde: Frauenwahlrecht, Gleichstellungsgesetz, equal payday, Frauenquote, Rente, sozialer Status etc. Ich dachte, ich kann jetzt nach hause gehen. So begann ich meinen Vortrag mit den Worten: "Liebes Publikum, jetzt hören Sie den gleichen Vortrag noch einmal. Das ist nicht schlimm. Falls Sie morgen eine Arbeit schreiben müssen, sitzt der Stoff!"  Habe einige inhaltliche Punkte weggelassen und dafür spontan mehr Kabarett aus dem Ärmel gezogen. .;

03.03.11 Marburg, KFZ Kulturzentrum:  Eine der schönsten Veranstaltungen der Tour. Drei Veranstalterinnen haben zusammen diese Veranstaltung gewuppt. In diesem Veranstaltungsort habe ich in den letzten 28 Jahren !!! schon des öfteren gespielt.  Und - wer betreut seither diese Veranstaltungen: Karl Erbach, die gute Seele des KFZ. Er erinnerte sich an unseren ersten Auftritt vor 28 Jahren mit dem Programm "Lieber niederträchtig als hochschwanger" als ich mit der Kabarettgruppe "EXTRA DRY" unterwegs war. Und nun wieder eine Veranstaltung. Deja vu. Es war alles wie gewohnt - nur mein Programm war neu. Das tollste: das frauenbewegte Publikum hätte durchaus schon bei meinem ersten Programm  dabei gewesen sein können. Nach meinem Kabarett kam die obligatorische Frauendisco. Es war alles wie früher. Sogar die junge D-Jane sah genauso aus wie früher: platinbloder Punk-Strubbel-Kopf. ;) Ich sach ma: der Auftrtt war fett !

28.02.11 Nienburg, Stadthaus:  Mit dem Sonderprogramm zum 100. internationalen Frauentag "Megatrend Frauen - mehr als Blumen" begann hier die Frühjahrtour 2011.  Etwas wenig Pulikum für die Veranstaltung mit mehreren Referentinnen. Im Nachinein mochte die Veranstalterin mein Programm nicht -es wäre "zu männerfreundlich für die Zielgruppe Frau" ???! "Veranstalterinnen muss man vor mir warnen!" Jetzt wissen Sie Bescheid. Aber es ist ja erst der Beginn....

19.02.11 Aschaffenburg, VDU-Tagung: Im wunderschönen Tagungshotel habe ich ein "gemischtes Doppel" abgeliefert. Beim VDU - Verband der Deutschen Unternehmerinnen / ViT International Team- habe ich nachmittags einen mpulsworkshop "Ihr Auftritt, bitte" durchgeführt und abends ein Kabarettvorstellung gegeben. Was soll ich sagen: es war sehr schön.

25.01.11 Wiesbaden, Ökoprofit: Premiere mit meinem neuen Infotainment Programm "Mission:ÖKOPROFIT" !!! Hurra, das Programm ist endlich fertig! Habe mich inhaltlich reingekniet, geprobt und geübt und nun steht es, sofern ein Programm überhaupt stehen kann. Programme sind für mich ja immer eine Dauerbaustelle, die städig geändert und ergänzt werden. Der Plot ist ganz einfach: Dr. Ing. Justus Brommelkamp soll bei der 10-Jahres-Feier sein Projekt ÖKOPROFIT vorstellen. Doch beim ökologisches Rodeln verletzt er sich mit Knochenbrüchen. Seine Sekretärin Frau Jutta Steinbrecher soll nun für ihn den Vortrag halten. Die Unterlagen sind im Schreibtisch! Frau Steinbrecher gibt ihr Bestes und schildert die Einführung von ÖKOPROFIT aus ihrer Sicht. Von der anfängliches Skepsis gegenüber den Ideen des verschrobenen Dr. Brömmelkamp bis zur Begeisterung der neuen Ideen. Welche positiven Nebeneffekte für sie persönlich dieses  Projekt hat, schildert dieser Infotainment-Vortrag.

26.11.10 Ahaus, Rathaus: Die Zukunftswerkstatt 55 + habe ich mit meinem kabarettistischem Infotainment "generation: fit & fertig" und mit einer Moderation der Workshops (Einführung und Schlußrunde) begleitet. Es erstaunt mich immer wieder, wie kleinere Städte sich für Projekte zum demographischen Wandel engagieren.  Etwa 70 engagierte BürgerInnen zeigten für die Belange in ihrer Stadt Interesse. Ich sag`s ja, die Jungen und die Alten, alle die, die aus der "rush hour" des Lebens raus sind, gestalten das Leben ihrer Stadt mit. Das finde ich großartig! (die politisch Verantwortlichen von Stutgart 21 wahrscheinlich eher nicht;) In Ahaus ergriffen das Wort mal wieder die Herren der Schöpfung und die Frauen trauten sich nicht so recht. M ä d e l s !!!! Das hatten wir vor 30 Jahre schon. Schnappt Euch das Mikrofon und gebt es nicht aus der Hand.  O.K. einige werden sagen, "was für eine blöde Zicke, dass die so einen unqualifizierten Quatsch erzählt". Laßt Euch nicht von der Hilflosigkeit solcher Männer beeindrucken, Ihr habt schließlich "die Lizenz zum Zicken"!!!!!

29.10.10 Wörrstadt: 10 Jahre lokale Agenda 21. Überall im Land gibt es die Lokale Agenda nun schon 10 Jahre. Viele erfolgreiche Projekte zum Umweltschutz wurden auch hier vorgestellt. Im Kleinen funktioniert es ja. Nur im Großen kapiert`s keiner. Stuttgart 21, Gorleben etc. Wir wissen doch: AKW`s sind überflüssig wie ein Kropf.

22.10.10 Pforzheim, Schmuckmuseum,Reuchlinhaus: Heute ging es um die "Madonna-Strategie" für Künstlerinnen. Nein, es war nichts Heiliges. Es ging um das Selbstbild von Kreativen und wie dieses den Künstlerinnen beim Selbstmarketing im Weg steht. Kompliziert? Nö.  Eher insprierend. Der Geist weht wo er will und schwbt über den Köpfen der Küstlerinnen.

14.10.10 Hünstetten, Demographiepreis: Bei diese Veranstaltung wurden  besondere Projekte und Unternehmen geehrt, die sich im Rahmen des demographischen Prozesses durch ihre Arbeit ausgezeichnet haben. Zum Abschluß bin ich mit "generation: fit & fertig" aufgetreten. Besonderer Nervenkize am Rande: die Leinwand für meine Powerpointpräsentation stand auf der Bühne und die Sonne schien direkt auf  die Leinwand - und der Raum war nicht abzudunkeln. Mit jedem Programmpunkt veränderte sich etas der Sonnenstand und somit der Lichteinfall auf der Leinwand. Exakt genau zu meinem Auftritt, war auf der Leinwand nur noch ein schmaler Sonnenrand zu sehen, der bald verschwand. Men Auftrtt hätte keine Minute früher sein dürfen!

30.09.10 Rheda-Wiedenbrück, 10 Jahre lokale  Agenda: In der Aula des Ratsgymnasiums wurde das Jubiläum zur lokalen Agenda gefeiert. Mit "Lizenz zum Zicken" - das Kabarett zum demografischen Wandel- wurde der Festtag humorvoll abgeschlosdsen. Rheda-Wiedenbrück ist sogar zur "Fair-Trade-Stadt" gekürt worden! Sogar die Blumen, die ich zum Schluß bekam, waren aus Fair-Trade. Toll. Ob wir das in Köln auch hinkriegen?! Au weia....

07.09.10 Höxter, Personalvsammlung: Die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung Höxter bekamen dieses Jahr eine "Schulung" der anderen Art präsentiert: Einen humorvollen informativen und "interaktiven" Vortrag über körpersprachliche Präsenz in der Vewaltung und im Umgang mit Kunden. Alle machten die Übungen zur kommunikativen Interaktion mit: Personalrat, Pförtner, Politesse und Bürgermeister. Ein Nachmittag, der motivierte und zum lächeln anregte!

18.06.10 Wismar, BuKoF-Tagung:  Auftritte wie ich sie liebe! Sonne, Meer, historische Alstadt und gutgelaunte Tagungsteilnehmerinnen. Mit meinem kabarettistischen Infotainment "Megatrend Frauen" wurden die Teilnehmerinnen zum Tagungsabschluss noch einmal gut unterhalten. Bitte mehr von solchen Auftritten am Meer!

07.06.10 Dortmund, Friedensplatz: Eine open air Veranstaltung auf einer Bühne dirkt vor dem Rathaus. Eine Bildungsmesse für alle mit vielen Infoständen der regionalen Bildungsanbieter. Die Größe der Messe war gut gemeint, zog aber nicht das gewünschte Publikum. So teilten wir uns mit dem Improtheater Fun Family die Bühne u.a mit Bruno Knust, dem Lokalmatador und Stadionsprecher des BVB Dortmund. Die Spaßfraktion hat alles gegeben!!!

06.04.10 Hamm "Wifö": Hier ging es um Infotainment zur Auftrittpräsenz. Da ich immer sehr interaktiv arbeite, habe ich bei einer Aktion den Chef vom Gründer- und Technologiezentrum erwischt. Er hat alles brav mitgemacht. Allerdings war es ihm schon ein bisschen zuviel Theater. Während es den Gründern von den Stühlen hob, blickte Cheffe ungläubig in die aktiv wuselnde Runde. Tja, Business kann auch Spass machen!

26.03.10 Delmenhorst "Kultur Villa": Heute ist der "equal payday".  Im ganzen Lad finden Veranstaltungen zur Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen statt. Frauen verdienen im Durchschnitt 23% weniger als ihre genauso qualifizierten männlichen Kollegen. Auf Einladung der Gleichstellungsstelle (und Verdi) bin ich mit meinem kabarettistischen Infotainment "Megatrend: Frauen" aufgetreten. Die Presse hat im Vorfeld sehr ausführlich berichtet und es gab viele Anfragen. Am Abend  ließ sich aber eher ein kleiner, feiner ExpertInnenkreis mit meinem Infotainment informieren und unterhalten. Man war sich einig: Zahlen und Statistik können Spass machen - wenn auch die Inhalte zum heulen sind. Humor ist die Kunst, über sich selbst lachen zu können.

09.03.10 Fürth, "Grüner Baum": Ein uriger alter wunderschöner Saal in der Fürther Altstadt erwartete mich. Für`s Auge und Atmosphäre schön, für technische Anforderungen (Licht, Ton, Micro) ächzet das alte Gebälk. Die Zuschauer saßen bei Kerzenlicht an langen Tischen, die Bühne halbrund wie in einem alten Variete´. Sehr gemütlich. Vieles wurde noch improvisiert -aber alles sehr charmant. Vor allen Dingen, dass mein Hund willkommen war. Mein quirliger Cockerspaniel hat brav in der Garderobe gewartet und durfte anschliessend im Saal die Besucher begrüssen. Mit "Lizenz zum Zicken" habe ich am Montagabend Kabarett und Entertainment nach Fürth gebracht.


07.03.10 Memmingen: Vor vielen Jahren habe ich hier mit einer Kollegin einen Auftritt mit einer inszenierten Theaterlesung gehabt. Jetzt habe ichim Antoniersaal mit "Abflug machen" gastiert. Die Veranstaltung wurde vom kommunalen Frauenbüro organisiert und war ausschliesslich für Frauen gedacht. Ich glaube, es ist über 10 Jahre her, dass ich explizit nur für Frauen gespielt habe. So gab es im Vorfeld spitze Bemerkungen der Presse hierüber, zumal ausdrücklich weibliche Pressevertreterinnen gewünscht wurden. Dieses sollte mich als Künstlerin nicht beeinflussen, dennoch versuchte ich kabarettistisch darauf einzugehen. Keine gute Idee. Ich habe so die "Surfwelle" verpasst und musste ans Ufer schwimmen. Das Publikum hat sich trotzdem gut unterhalten.

4.-6.03.10 Lindau: Hier beginnt meine Kabarett-Frühjahrtour. Na ja, von Frühjahr kann keine Rede sein, eher von sibirischem Winter. Doch der Bodensee im glitzernen Schneeschimmer ist wunderschön. Der Auftrit t"Lizenz zum Zicken" fand in Lindenberg/Allgäu statt. Ein tolles Publikum. Das Veranstalterteam versprühte positiven Charme und dieser sprang auch auf die 300 Zuschauer über. Ich brauchte als Künstlerin nur noch auf dieser positiven Welle surfen! Wunderbar! Auch als ich mich weigerte, nach dem Auftritt im Dunkeln und Schnee eine steile Serpentinenstraße nach Lindau zurückzufahren, wurde ich zunächst als "schissiger Flachlandtiroler" belächelt, doch dann leitete man mich auf "harmlosen" Straßen zurück.

15.-17.02.10 Dortmund: Noch ein Special: Humortraining im KoBi nach dem Motto: Am Aschermittwoch ist alles vorbei! Als gebürtiger Ruhri und als Wahl-Kölnerin ist Karneval ja eine Herausforderung. Wer in Köln nicht Karneval feiern will, muß sich im Keller einschließen oder die Stadt verlassen. Ich stehe Karneval ziemlich gelassen gegenüber: kann man machen - muß man nicht! Und so habe ich die heiligen Kölner Feiertage genutzt, um in Dortmund ein Humorseminar anzubieten. Hier wurden keine Witze erzählt, sondern die eigene "innere Humorhaltung" erforscht. Lustig und erhebend war es allemal!

21.-23.01.10 München: Das neue Jahr beginnt gleich mit einer Großveranstaltung, einem kick-off für die Firma cirquent in München. Vor 1500 Mitarbeitern führte meine Kunstfigur "Edda" durch das Programm. Ein Special der cirquent GmbH sind die großen Sitzbälle, auf denen das Publikum sitzt. 1.500 Bälle in der Eventhalle. Von der Bühne sah es aus, wie das Kinderparadies von Ikea - nur für Erwachsene. Es ging in den vielen Bällen aber niemand verloren. Stellen Sie sich vor, wenn so viele Menschen auf Sitzbällen wippen!

13.11.09 Neuss, Kreishaus: Ja, es war Freitag, der 13. und es ging um Frauen, die einen beruflichen Wiedereinstieg gestalten möchten. Wenn das bloß kein Omen ist. Ich wurde -gegen meine Bedenken aufgrund meiner 1ooo-jährigen Berufserfahrung- in die Einganghalle (Lichthof) der Kreisverwaltung plaziert. Die Durchgangshalle zum Straßenverkehrsamt wurde zum "Eventplatz" umfunktioniert. Viele Messestände, in der Mitte eine Bühne (für den OB und für mich), gegenüber der Bühne !? eine Leinwand für meine Videopräsentation. Um den Nacken und orthopädische Schäden der Teilnehmer zu schonen, die sich zwischen Vortragendem und Leinwand um 180 Grad drehen mussten, wurde die Leinwand dann doch sinnvollerweise am hinteren Ende der Bühne plaziert. Da die Vorträge in konzentrierter Atmosphäre in Vortragssäälen stattfanden, dachte man wohl, "Infotainment" ist Frauenkabarett mit Kittelschürze und Staubwedel zwischen den Messeständen?!? Gibt es auch - aber nicht von mir.

08.11.09 Löhne, Werretalhalle: Infotainment "Megatrend Frauen" stand zum 5. Löhner Frauenforum auf dem Programm. Frauen macht Kommune - gesellschaftliches und politisches Engagement von Frauen - das war gefragt. Nach der der obligatorischen OB-Begrüßung wurden die Löhnerinnen des Jahres gekürt - allesamt (8) Politikerinnen des Stadtrates. Dann ein kleiner künstlerischer Beitrag (nee, nicht von mir - eine Kollegin sang was von Hildegard Knef), und nach einer Buffett-Stärkung "Infotainment Megatrend Frauen" in Bestform! Anschließend übernahm ich die Publikums-Moderation für mehr Frauen in die Politik! Jawohl.

09.10.09 Schwäbisch Hall, Bausparkasse:  Mit meinem Infotainment "Megatrend Frauen" spiele ich im Rahmen des Frauenwirtschaftstages in Baden-Württemberg. Alle waren gespannt was denn nun "Infotainment" ist: das Setting wie ein Vortrag, die Inhalte wie Kabarett, na ja, nicht ganz. Zahlen, Fakten und Statistiken kamen auch vor - allerdings kabarettistisch kommentiert.

09.09.09. Bielefeld, Stadthalle:   Das Ministerium  für Generationen, Familie und Frauen NRW hatte eingeladen. 400 TeilnehmerInnen aus Kommunen und Verbänden hörten und diskutierten zu Beiträgen über haushaltsnahe Dienstleistungen. Hier habe ich erstmalig Ausschnitte aus meinem neuen Programm "Abflug machen" vorgestellt. Was passiert, wenn frau kurzfristig ein Kindermädchen sucht. Probieren Sie es aus. Von teuflischen Erscheinungen bis zur Pornoqueen ist alles möglich. Die WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer war aufgrund des temporeichen Kabaretts fast atemlos!

11.05.09 Aschaffenburg, Ludwigstheater:  Improtheater für das Unternehmerinnen Netzwerk Aschaffenburg im Ludwigstheater.  Heute spielen Michael Becker, Bernd Budden, Katrin Piplies und ich. Micha ist heute vom Hafer gestochen. Ich meine, dass ist er oft, aber heute gibt er uns auf der Hinfahrt im Auto seine special performance. Wir können uns vor lachen kaum halten. Ich denke dabei immer: "Hoffentlich hält sein "absurdes Nonsens-Hoch" bis heute abend zur Vorstellung". NATÜRLICH. Tut es! Es wird eine tolle Show. Ich fische bei unserem Publikums -Musical die wahrscheinlich einzige "Nur-Hausfrau"  im Saal heraus und interviewe sie über Ihren Berufsalltag. Jetzt kennen wir das Musical mit dem Titel: "Es gibt noch mehr im Leben". Wohl war!!!

08.05.09 Dillingen, Stadthalle: So etwas nennt man déjà vu: Ich bin rechtzeitig am Veranstaltungsort und fahre zunächst ins Hotel. Merkwürdig: Hier war ich schon einmal, hatte damals meinen Hund dabei, habe in der Straße gegenüber Kauknochen gekauft. Allerdings ist das Hotel renoviert. Ich fahre zur Stadthalle. Auch hier kommt mir einiges bekannt vor. Der Tanzkurs der Teenies unten in der Stadthalle. Der Veranstaltungsraum in der ersten Etage. Doch ja, jetzt fällt es mir wieder ein. Ich habe vor ein paar Jahren hier in der Stadthalle gespielt und zwar im "Studio" vor 80 Personen. Heute spiele ich in der Halle vor 200 Zuschauern.  Wie schön. Doch manchmal kommen in mir solchen Situationen philosophische Gedanken: Die Teenies, die bei meinem letzten Gastspiel in der Stadthalle die neuesten dance steps geübt haben, machen wahrscheinlich jetzt ganz was anderes. Vielleicht haben sie geheiratet oder leben in einer anderen Stadt, haben studiert oder einen Arbeitsplatz gefunden oder sind arbeitslos geworden. Um die Stadthalle herum gehen wie damals Gassigänger mit ihren Hunden.  Mein Hund ist inzwischen in die ewigen Jagdgründe eingegangen und ich habe einen neuen Hund. Jaja, so ist der Lauf des Lebens.... Taschentücher dürfen jetzt ausgewrungen werden ;)

20.03.09 Bremen-Stuhr, Rathaus: Heute ist der "equal pay day"- der . Tag der roten Taschen als Symbol für Lohngerechtigkeit der Geschlechter. In Deutschland verdienen Frauen 23 % weniger als Männer. Das ist gemein und ungerecht. Und so schwenken denn engagierte Frauen ihre rote Taschen zum Zeichen des Protestes. Aus diesem Anlass gab es mal wieder "Megatrend: Frauen". Und die Norddeutschen haben gelacht!

19.03.09 Peine, Forum: "Damenwahl zum Steinewerfen" - Beginn des Frauenwahlrechts in England- stand diesmal auf dem Programm. Sonja Kargel und ich schlüpften in die Rollen von Virginia Woolf und der englischen Suffragette Emeline Pankhurst. Auf der großen Bühne gaben wir Theater mit Kostüm und Maske zum besten. "Glanzpunkt war die praktische Übung zum Steinewerfen - als einfachstes Mittel seine Interesen durchzusetzen", so die Peiner Allgemeine Zeitung. Eine ernsthafte Veranstaltung mit ernsten Themen. Obwohl das Publikum eher andächtig zuhörte, waren die Reaktionen nach der Vorstellung um so positiver. Nun gut, man muss ja auch nicht immer schunkeln.

17.03.09 Esslingen, "Dieselstr. 26": Ich habe vor -oops- 17 Jahren !!! hier auf klasisschen ehrwürdigen Kabarettbühne gespielt. Damals allerdings vor 20 (schäm) Zuschauern. Heute waren es, nein keine 80, sondern 200 ! Zuschauer und die Show ging ab wie ein Zäpfchen.  Ich habe auch viel improvisiert und etwas gelernt. Bei meinem Sketch "Gedächtnislücken" verweise ich immer gerne auf Gingko Biloba als Nadelbaum hin. Plötzlich diskutierte das Publikum während meiner Kabarettshow die Frage, ob Gingko ein Nadelbaum oder ein Laubbaum sei. Welcher Kabarettist kann das schon vorweisen?! Eine Biologin im Publikum klärte auf: Gingko ist ein "Nacktsamer" (?!!! Dieter Bohlen?) - im Gegensatz zum "Bedecktsamer" (tja, jetzt sind Sie dran)-meistens Laubbäume. Da haben wir doch wieder was gelernt - und uns halb totgelacht.

16.03.09 Halle/Westfalen, Remise: "Storytelling" stand auf dem Programm. Unternehmerinnen, die wissen wollten, wie  Frauen erzählend den Markt erobert. Jetzt wissen sie`s.

08.03.09 Dortmund, Rathaus: Mittlerweile kenne ich sämtiche Rathäuser dieser Republik - auch schön. Und auch wieder 80 Personen, die zuschauten und mitmachten. 80 entwickelt sich in letzter Zeit zu einer magischen Zahl?! Hier ging es um "den Umgang mit dem Unvorhersehbaren". Tja, was versteht man darunter. Ich dachte mir, was wollen 80 Menschen mit dem Unvorhersehbaren? Ich habe sie einfach gefragt. Da kamen tatsächlich Leute, die nur mal gucken wollten, was Edith Börner so macht?!?! O.K. so kriegt man seine 80 Zuschauer auch zusammen. Im Ernst: es war ein unterhaltsamer Rundumschlag über Philosophie, Improvisationstheater, Wirtschaftskrise, Madonna, biografisches Storytelling und "Geschenke machen". Das haben dann alle brav mitgemacht. Gut so.

08. 03. 09 Düren, 12 Uhr Rathaus: Am Weltfrauentag habe ich natürlich 2 Auftritte. Beginnend mit meinem Infotainment "Megatrend:Frauen". Gut, der Titel hört sich ein bisschen drüsch an, gewinnt aber bei der Auführung gewaltig an Fahrt. Alle die sich schon mit intelligentem Gesichtsausdruck auf einen wissenschaftlichen Vortrag eingestellt hatten, wurden dann aber doch überrascht: Einmal in Fahrt, rauschte ic mit Facts, Kabarett und heute besonders vielen Improvisationen durchs Programm. Das war so geil, ich hätte gleich das ganze noch mal spielen können. Aber - wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören ... auf nach Dortmund.

03.03.09 Lippstadt, Cartec: Demographie vor 80 Unternehmerinnen. Diesmal saß die Generation: fit & fertig - direkt vor mir. Reife Unternehmerinnen und jungebliebene Beraterinnen und Dientleisterinnen. Die Wirtschaftsförderung hat die "Silver Ager" entdeckt. Es freut mich immer wieder, dass ich mit meinem Mix aus Kabarett, Entertainment und Informationen das Publikum überraschen und unterhalten kann. Hach, es macht aber auch so viel Spass!

25.11.08 Hattingen: In der historischen Gebläsehalle des Industriemuseums fand eine Vorständetagung des Sparkassen- und Giroverbandes statt. Mit meinem Kabarett-Vortrag "generation: fit & fertig" sorgte ich nach dem Mittagessen für "leichte Kost" zum Thema demographischer Wandel. Ganz so leichtgewichtig schien meine unterhaltsame Aufbereitung zum Thema wohl doch nicht gewesen zu sein. Denn der nachfolgende Referent des EMNID-Instituts verwies mehrfach  -wenn auch augenzwinkernd- auch meine Präsentation. Ganz in meinem Sinne von INFO-(Enter)TAINMENT.

22.11.08 Meldorf. Meldorf liegt bei Büsum an der Nordsee. Ich habe kein Kabarett aufgeführt. Es ging um "Ihr Auftritt, bitte!" -Auftrittspräsenz im Beruf. Irgendwie gehört es heute mal in diese Rubrik "Tourtagebuch". Der Auftritt bzw. interaktive Workshop fand im Cat Meldorf (Centrum für angewandte Technologie)  statt. 30 hochmotivierte Unternehmerinnen verfolgten meinen PowerPointVortrag und meine praktischen Übungen zum Thema Auftrittspräsenz, Selbstmarketing, Körpersprache und stimmlicher Ausdruck (Barbara sitzt nun auch in Meldorf nah am Abhang und sprach gar zaghaft langsam). Es gab soviel Themen rund um die Auftrittspräsenz und Selbstmarketing, dass nach dem Kurzworkshop noch viel diskutiert und ausgetauscht wurde. Eines wurde mir wieder klar: Deutschland hat gute und engagierte Unternehmerinnen.

12.11.08 Ludwigshafen: Heute war ich mit meiner Kollegin Sonja Kargel auf Tour: "Damenwahl zum Steinewerfen" stand auf dem Programm der Stadtbibliothek Ludwigshafen. Am 12. Novemer 2008 jährt sich 90 Jahre das Frauenwahlrecht in Deutschland. Mit unserer Theatercollage zum Frauenwahlrecht haben wir den Empfang für gesellschaftlich und poilitisch aktive Frauen in Ludwigshafen begleitet. Die Dezernentin und die Frauenbeauftragte haben die Veranstaltung eingeleitet. Ohne in Selbstbeweihräucherung zu verfallen: wir haben selten so gut gespielt! Ich möchte fast sagen: das war unser bisher beste Auftritt. Die 70 Besucher belohnten uns mit ihrem lang anhaltendem Applaus. Danke schön.

7.11.08 Viernheim, Theater im Bahnhof: Das TiB Theater im Bahnhof ist ein sozio-kulturelles Zentrum in einem ehemahligen Bahnhof. Eine gut gelaunte und besuchte Veranstaltung. Der neue Zivi sollte gleich meine Veranstaltung technisch betreuen. Meinen Technik- und Regieplan musste der arme Kerl erst einmal "systematisch" studieren. Dann wurde er wie bei einem "Opersouffleur"  halb auf der Bühne versteckt. Da ich ihn nun mal mit seinem Namen"Mark" ansprechen wollte und ich mir den Namen merken wollte, gab mir der Leiter vom TiB einen Tipp:das ist Mark wie der Popsänger "Mark Oh". Das ist doch mal eine Eselsbrücke. Natrülich bedankte ich mich nach der Veranstaltung bei der Technik mit den Worten: Von den großen Bühnen der Welt heute in Viernheim am Mischpult: das ehemalige Take That Mitglied Mark Oh!!! Alles applaudierte, nur Mark wäre beinahe im Boden versunken. Der 18jährige Bub lief rot an und flehte: hoffentlich schreibt das nicht die anwesende Presse?! Falls diese Worte seine Kumpels lesen sollte: Mark OH! hat es gut gemacht.

3.11.08 Neuss, Rathaus: "Weg vom Herd - ab in die Wirtschaft" so hieß mein Infotainment für die Veranstaltung zum Thema Wiedereinstieg in den Beruf (siehe auch aktuelles). Wir waren positiv von der großen Resonanz der Teilnehmer und Teilnehmerinnen überrascht. Es kamen Entscheider aus verschiedenen Bereichen (kommunale Einrichtungen, ARGE, Berufsberater, Unternehmensberater, Trainer und Coaches). Allerdings zeigten die regionalen Unternehmen recht wenig Interesse an diesem Thema. Das wird sich wohl zwangsläufig mit dem Fachkräftemangel ändern.

26.10.08 Monheim: Heute gab es eine Nachmittags-Vorstellung. Warum auch nicht. Veranstaltet wurde der Kabarett-Nachmittag vom Senioren-Beirat der Stadt Monheim. An dieser Stelle muß ich es einfach nochmal sagen: Auch wenn ich zur Zielgruppe 50 + gehöre, "Lifestyle entscheidet, nicht das Alter!" Die Postmateriellen-Nach-68er stehen nicht auf Hansi Hinterseher und Andre Rieu, sondern auf Stones und Tote Hosen. Wer bei mir einen feschen und fröhlichen Seniorennachmittag a la Carmen Nebel erwartet, sollte sich Ohrstöpsel mitbringen und sich in seinen Streuselkuchen vertiefen, bei mir gibt`s Rock`n Roll und feministisches Kabarett (nicht zu verwechseln mit Cabaret). Dennoch -emanzipierte Männer amüsieren sich bei mir wie Bolle!

25.10.08 Kerpen-Horrem:  Im Bürgersaal hat sich eine Infobörse für den berufliche (Wieder)einstieg aufgebaut. Mit meinem kabarettistischen Infotainment "Fit für die Forschung" habe ich überwiegend die VeranstalterInnen begeistert. Denn der Run auf die Ausbildungsberufe "Podologin", "Familienpflegerin", "Tagesmutter", "Gesundheitsberaterin" war eher mäßig. Berufe wie "Börsenmaklerin", "Vorstandsvorsitzende", "Marketingsmanagerin"  und "Professorin" waren nicht im Angebot. Schade auch.

21.09.08 Lünen: Heute ging es um Frauen und Innovationen (Projekt: m.i.g! motivieren-informieren-gründen) Zum Projektabschluss  gab`s Infotainment "fit für die Forschung". Nun muss es mal gesagt werden: es ging eher um "Vollzeit- Teilzeit- arbeitslos - selbständig". Da der Arbeitsmarkt sich so verschiebt, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich selbständig machen,  kann ich dies nur begrüssen. Ich bin ja selbst seit 150 Jahren selbständig - d.h. ich arbeite selbst und ständig;)

11.09.08 Köln/Düsseldorf: Hurra, die Saison beginnt. So mussten wir gleich Zellteilung betreiben. Während die "Family" in Köln auf einem Firmenevent in luftiger Höhe (LVR-Turm mit atemberaubender Aussicht) die Mitarbeiter beglückten, habe ich mit meinem Infotainment "generation: fit & fertig" eine Klausurtagung in Düsseldorf begleitet.  Das tolle an meinem Job ist, dass es nie langweilig wird. So bin ich auf einem "Segway" Personal Transporter in den Veranstaltungsraum hereingerollt.  Für alle, die nun rätseln, wie ich in den Raum gerollt bin: SEGWAYs, das sind Roller mit 2 größeren Reifen. Man steht in der Mitte auf einem Brett und bewegt sich nur durch Körpergewichtsverlagerung. Man kann mit diesen Dingern 20 km fahren. Ich war froh, dass ich überhaupt darauf stand. Ach, ich kanns nicht erklären, gucken Sie doch einfach mal auf http://www.gleitzeitgmbh.de/

27.08.08 Lippstadt:  CARTEC - hier erfindet man alles rund ums Auto und wir waren dabei! Wir, das ist "Fun Family" mit Susanne Tiggemann, Micha Becker, Bernd Budden und ich. Es wurde das 10-jährige Jubuläum gefeiert-mit allem drum und dran: dunkle Anzüge (überwiegend),  sündhaft leckere Häppchen, Bürgermeister und das volle Programm und wir. Jawoll, wir haben zu den innovativen Geschäftsideen improvisiert. Ein Chef wollte uns gar nicht sagen, was er genau macht (großes Geheimnis, den es ist so innovativ, dass Chinesen - überwiegend die, aber auch andere Geister- die tollen Ideen klauen,ähhm, sich inspirieren lassen könnten... oder so). Jedenfalls muss Cheffe ständig neue Bewerber sichten, wobei wir komödiantisch mit gesichtet haben.

09.06.08 Königswinter: Heute durfte ich Klaus Kinkel, den ehemaligen Aussenminister kennenlernern. (das muss man hier einfach nochmal sagen, daran erinnert sich bestimmt niemand mehr. Das war übrigens der, der sich den weissen Schal vom Dalai Lama vom Hals gerissen hat) Heute gab er sich hemdsärmelig und gemütlich, denn er ist heute Vorsitzender der Deutschen Telekomstiftung. Es ging um "Frauen im Innovatiosprozess" - übersetzt: Männer erfinden gerne mal Sachen, die die Welt nicht braucht - Frauen würden -wenn man sie denn lässt- bahnbrechende Innovationen erfinden - oder so ähnlich.  Nachdem sich die TeilnehmerInnen tapfer 6 lange wissenschaftliche Vorträge angehört hatten, durfte ich als 7. Beitrag endlich lustig sein. Aber wirklich erklären kann man mir nicht, warum Männer intelligente Kühlschränke erfinden, die einem sagen, dass der Joghurt alle ist. Ich kenne nur Frauen, die den Kühlschrank öffnen und sagen  "Butter is alle!" und beim nächsten Einkauf welche mitbringen. Ein Trost für Frauen: falls Sie mal das Bedürfnis nach einer gepflegten  Unterhaltung hegen, reden Sie einfach mit Ihrem intelligenten Kühlschrank... in diesem Sinne: bleiben sie cool!

25.04.08 Bissendorf:  Bissendorf liegt in dem idyllischen Landkreis Wedemark bei Hannover. Zum 25jährigen Jubiläum des neu restaurierten Theaters gab es zum Empfang Historisches vom Landestheater Hannover und Kabarett von Börner aus Köln.

17.04.08 Schwerte, Rathaus:  Der Frauempfang des Bürgermeisters stand unter dem Motto: Frauenwahlrecht. Mit unserer szenischen Lesung "Damenwahl zum Steinewerfen" portraitierten wir die Anfänge des europäischen Frauenwahlrechts in Europa: die Suffragetten-Bewegung in England. Man muss nicht betonen, dass die Damen damals nicht zimperlich waren, was "politische Argumentation" betraf. Sie griffen kurzerhand zu Steinen und warfen Sie auf Regierungsgebäude. Dementsprechend begann unser  Auftritt mit einer flammenden Rede von Emmeline Pankhurst - die Obersuffragette. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Oberbürgermeister mitgekriegt hat, dass es sich um "historische Frauenfiguren" handelte. Das Entsetzen kroch ihm langsam ins Gesicht. Die anwesenden Damen fanden es gut, vor allem unsere Slapstickeinlage "Anleitung zum Steinewerfen". Mal ehrlich: einparken können wir ja ganz gut - aber Steine-Weitwurf?

14.03.08 Hilden, Bürgerhaus: ein denkwürdiger Auftritt.  Das Publikum teilte sich zwischen vornehmer Zurückhaltung und Spassfraktion auf. Meine "Pillen" schluckten alle gerne. Und bei der Herbie-Parodie rockten die Hildener dann doch. Ach ja, in der Pause bin ich dann noch von der Bühne gefallen und habe mir den Mittelhandknochen gebrochen, wie sich später herausstellte. Bin einhändig nach Köln gefahren und habe freihändig geschaltet. Im Krankenhaus wurde gegipst. So war nix mehr mit ein- oder freihändig Auto fahren.

10.03.08 Wuppertal, Stadttheater: Empfang des Bürgermeisters im Foyer des Stadttheaters. Mein Part: Moderation und mein Kabarettvortrag "generation: fit & fertig".  Beamervorträge und Häppchen bei der "Teilpersonalversammlung" -sprich Frauenempfang  der Wuppertaler Stadtverwaltung.  Ich habe noch nie so viele Politessen auf einmal gesehen. Und ich habe ordentlich geparkt - schade. Das wäre eine gute Gelegneheit gewesen um hemmungslos wild zu parken!

09.03.08 Drensteinfurt, Realschule:  Popstars nennen ihre Tour ja immer wie ihre neue CD oder so ähnlich "Voodoo lounge" oder "12". Ich nenne diese Frühjahrstour "Mondeo auf Langstrecke getestet".  An diesem Tag habe ich fast 700 km gefahren. Zusätzlich aufbauen, Technikprobe, 2 Stunden spielen, abbauen, zurückfahren. Ich wünsche mir einen Pfleger, der mir alles abnimmt und mich nur um 20 Uhr auf die Bühne zu schieben.... tja Träume... Aber nun zum Auftritt: in einer schicken neuen Veranstaltungshalle kamen ca. 120 Gäste. Ich konnte mich auf der riesigen Bühne austoben. In der ersten Reihe amüsierten sich Marlies und Freundinnen, die gerne mal beim lachen "schnorchelten und quickten" wie ein junges Ferkelchen. Man durfte sie auch gar nicht darauf ansprechen, dann ging das Schnorcheln in Schnappatmung über. Schon interessant, wie medizinische Symptome von einem Kabarett ausgelöst werden können;)

08.03.08 Aalen, Rathaus Galerie: Tja was soll ich sagen. Dieser Auftritt ist das Gegenteil von Völklingen - also optisch gesehen. Man kommt in dieses schnuckelige schwäbische Städtchen eingefahren und sieht von weitem das "Rathaus".  Ein riesiger grauer Betonklotz so groß wie die Titanic.  Man sollte den Architekten verhaften und den Betonklotz sprengen!  Was solls. Innen war es lustig und die Frauen hatten riesigen Spaß, wie sie mir alle nach der Veranstaltung bestätigten. Die türkischen Frauen hatten ein Buffet hingezaubert, mit Weinblätterröllchen und allem zipp und zapp... hmmm lecker!

08.03.08 Schwäbisch Gmünd, "Im Prediger": Morgens um 11 Uhr gab ich meinen Vortrag "generation: fit & fertig" zum Besten. Der "Prediger" ist ein altes Benediktinerkloster und jetzt zum Museum umgestaltet worden. Barocke Pracht und Demographie. Passt doch irgendwie...  Ausserdem habe ich mich gefreut, Dr. Lea Ackermann (Europa Frau des Jahres) wieder zu treffen. Ich kannte sie von Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Die couragierte Nonne ist unermüdlich in Sachen Menschenrechte und Zwangsprostitution unterwegs. Die von ihr geründete Organisation heißt "Solwodi".

07.03.08 Bamberg, "Haas Saal": Irgendwie kam mir der Veranstaltungsort bekannt vor. Deja vu. Habe ich nicht vor 15 Jahren meine Tonanlage diese Treppen hochgeschleppt? Die Veranstaltung wurde wegen großer Nachfrage vom kleinen in den "großen Haas Saal" verlegt -mitten in der Altstadt von Bamberg in der Fußgängrezone. Technik hat heute der 18-jährige Sohn einer städtischen Mitarbeiterin gemacht.  Er fand das ziemlich cool. Vor allen Dingen, als ich mich weigerte, mit meinem fettem Mietwagen die einzige mögliche Strasse direkt am Kanal ohne Uferbefestigung  zwischen Wasser und Hauswand (ca.1,80 m) im Dunkeln zu fahren. Er fuhr meine Requisiten mit Mutters Fiat Punto sicher durch die winzigen Gässchen am Abgrund des Kanals der Bamberger Altstadt zu meinem Parkplatz. Danke Timo.

06.03.08 Völklingen, "Alter Bahnhof": "Kriegen Sie keinen Schrecken, wenn Sie nach Völklingen kommen, hier kriegen Sie einen schlechten Eindruck. Es sieht hier nicht so schön aus".  Gut, Paris hatte ich auch nicht erwartet. Das Saarland ist von Kohle und Stahl geprägt. Ich komme aus dem Ruhrpott., da ist sowas normal. Der "alte Bahnhof" war dagegen das Highlight meiner Tour. Tolle Bühne, gute Technik, samt Techniker..mercy! Tolles Publikum. Künstlerherz, was willst du mehr. Die Krönung war das Restaurant im "alten Bahnhof". Altes Industriedenkmal mit hohen Räumen, altem Gemäuer und modernem Glas. Der Service des Restaurants, die Freundlichkeit des Personals, vedienen 1000 Sterne. Betreiberin dieser Lokalität ist eine von Oscar Lafontaines Ex-Frauen. Oscar, die rote Socke, wußte und weiß zu geniessen.

05.03.08 Siegburg, Bücherei: Ein kleiner feiner Bibliotheksauftritt. Ein paar Männer fragten im Vorfeld, ob sie denn auch zum Auftritt komen dürften und "mitzicken" könnten. Natürlich !!! Die lila Latzhosen (passen mir eh nicht mehr) sind längst kompostiert.

01.03.08 Kronach, "Struwwelpeter": Mit Strumtief "Emma" bin ich angerauscht. Ich freue mich ja immer, wenn es knackevoll ist und weitere Stühle organisiert werden müssen. Gut, die Veranstalter freuen sich zwar auch, haben aber zusätzlich Hektik. Das Publikum saß eng gequetscht und freute sich wie Bolle. "XXXL-Merci für Ihren Auftritt in Kronach! Bleibt mir noch lange im Gedächtnis !"

19.01.08 Espelkamp, Bürgerhaus: Nun bin ich wieder in Espelkamp, mittlerweile zum 5. mal. Ich kenne die Strecke ohne Routenplaner und Navi - irgendwo "in the middle of nowhere". Besonderes Bonbon: Die Bühne  war "geschmückt" - mit vielen Blumen, unzähligen Schuhen und Kleidern. Zunächst dachte ich, eine andere Theatergruppe führt ein Stück auf:  Frauen im Schuhgeschäft oder so. Irrtum. Das war die liebevolle Deko für meinen Auftritt!!! Nun spielt mein Kabarett überall, nur nicht im Schuhgeschäft, so dass ich die tolle Deko (einige Schuhe waren wirklich scharf, auch die Hochzeitsschuhe einer Frau aus der Veranstaltergruppe) leider zur Seite räumen musste um mein eigenes Bühnensetting aufzubauen.

05.12.07 Haan, Kulturbahnhof: Der Frauenkontor Haan (Unternehmerinnen-Netzwerk) veranstaltete für seine Mitglieder einen Themenabend zum demographischen Wandel. Zwischen Sektempfang und Fingerfood Häppchen gab`s demographischen Wandel auf die Augen und Ohren....

21.11.07 Bitburg: In Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel, Eifelkreis und Trier, Saarburg gestaltete ich für eine Tagung zum Thema Demographie das sogenannte "Zwischenprogramm". Nach der Mittagspause holte ich die Damen und Herren mit meinem Kabarettvortrag aus dem "Suppenkoma" und mischte mit wissenschaftlichem Kabarett die Tagung auf.  Bei dieser Art von Zwischenprogramm haben es die nachfolgenden Referenten in der Regel schwer, die Teilnehmer - ohne Gekicher und Sprüche- wieder "auf ernst" zu schalten. Tja, so ist das Leben!

30.10.07 Hamm, Maximilianpark: In der Werkstatthalle tagten ca. 100 Pädagogen zum dem Thema "Elternschule". Katrin Piplies und ich improvisierten als "Fun Family" auf Zuruf der Lehrer, Sozialpädagogen, Eltern und alle, die mit Erziehungsfragen beschäftigt sind. In unserer Minibesetzung als Duo brachten wir die Pädagogen zum herzhaften Lachen. Diese Humorinjektion war die lustvolle Stärkung für die später folgende lebhafte und kontroverse Diskussion.

27.10.07 Filderstadt, FILHarmonie:  Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage trat ich mit "Lizenz zum Zicken" auf. Gleich zu Beginn mit meiner Einstiegs-Quizfrage nach dem Musikeinspieler "Mit Schirm, Charme und Melone" outete sich das Puplikum als junges Gemüse und antwortete "drei Engel für Charlie" und "James Bond". Trotzdem amüsierten sie sich über Männer mit Schildkrötenhälse und Frauen mit Bambiblick. Leider blieben einige der Zielgruppe "Emma Peel" zuhause, so dass sich der Rest im Saal der FILHarmonie genüsslich ausbreiten konnten. 

23.10.07 Plettenberg, Rathaus:  "weniger, älter, bunter" unter diesem Motto eröffnete die Demographie-Beauftragte der Stadt Plettenberg eine Reihe zum Thems "demographischer Wandel". Mit meinem kabarettistischen Beitrag "generation: fit & fertig" stimmten sich die Besucher auf den Abend ein. ". Das Publikum nickte zustimmend bei meinen Ausführungen, dass die bedrohte Volksgruppe "Deutsche" doch durchaus am Samstag in der Fußgängerzone ein bisschen aussterben könnte oder in der Rush hour auf der Autobahn. Auch unliebsame Menschen des näheren Umfeldes dürften ruhig dem unaufhaltsamen Demographieprozess folgen.... Der Bürgermeister Klaus Müller kommentierte dann meine Ausführungen, dass Frauen länger leben als Männer, mit der Bemerkung, dass sich diese Differenz  der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen ausgleiche, indem man die Zeit den Frauen beim einparken wieder abziehe!  O.K. liebe Frauen, sind wir großzügig, rechnen wir den Männern Autowaschen, Heimwerkermarkt-Besuche und Computerspiele programmieren als wertvolle Lebenszeit hinzu.

23.08.07 "Flügelsaal"  im Schaustall Langenfeld: Den mageren Vorverkaufszahlen zum Trotz war der Flügelsaal bis zum letzten Platz ausverkauft. Die "best ager" -zu denen ich ja mittlerweile auch gehöre- haben es sich richtig nett gemacht: Banketttische, Rotwein, Wasser, Brot, Käse und Kabarett - und mit netten Freunden lachen und knabbern (bis auf die Freunde alles im Ticketpreis enthalten). Ja - so hätten wir`s gern...

15.08.07 "AOK Bildungszentrum" Grevenbroich: Ein Event vor 100 medizinischen Fachangestellten (früher: Sprechstundenhilfe). Nach meinem 1/2 stündigen Impulsvortrag "Ihr Auftritt bitte" strahlen die Damen nun mit ihrem Sonnengeflecht in ihre medizine Praxis (falls Sie im Raum Neuss wohnen und zum Arzt müssen- wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen mit offenen Armen und strahlendem Gesicht Blut abgenommen wird ;) Nach gesunden Häppchen gab es "FUN FAMILY" Improshow! Diesmal mit Susanne Tiggemann, Katrin Piplies, Edith Börner und der Mann am Klavier: Bernd Budden. Szenisch wurde diesmal um rosa Stützstrümpfe, Claudia Schiffers Beine und um Blutzuckermeßgeräte improvisiert. So war die improvisierte Oper auch nicht von Verdi, sondern fand auf einer Verdi-Demonstration statt - sehr zur Unterhaltung des Fachpublikums.

23.5.07 "Internationales Kolpinghaus" Köln:  Diesmal improvisierte ich mit Katrin Piplies für eine pädsgogische Fachtagung. Gag am Rande: die Bühne erinnerte eher an einen Laufsteg (5m lang und 1m breit). Das pädagogische Fachpublikum hatte offensichtlich viel Spass bei unseren unheiligen anarchistischen Improvisationen. Katrin`s Humor war wie immer: staubtrocken und saukomisch.

9.5.07 "Villa Rosenthal" Leipzig: Dieser Auftritt war eine Auftragsproduktion bzw. Unternehmenstheater der Firma HOCHTIEF Construction. Mit meinem Kollegen Wolfgang Lüchtrath improvisierten wir auf fachlich höchstem Niveau. Was so locker leicht von uns präsentiert wurde -"wir haben uns totgelcht - woher kannten die bloß die internen fachlichen Details" - war natürlich recherchiert, gebrieft und gut vorbereitet - auch wenn ich jetzt hiermit einige Illsuionen zerstöre... wir waren vorbereitet.  Uns hat es riesiegen Spass gemacht; mir vor allem deshalb, weil ich das erste Mal mit Wolfgang a capella gesanglich improvisiert habe. Unglaublich - aber gut.

3.4.07 "Rohrmeisterei" Schwerte:  In der Reihe "Weibsbilder" veranstaltete die "Rohrmeisterei" (www.rohrmeisterei-schwerte.de) in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle ein stilvolles Eventkonzept mit Dinner und Kunst. Das ist ja nichts Neues, werden Sie denken. Ich habe es aber selten so gut umgesetzt erlebt wie in der Schwerter "Rohrmeisterei". (perfektes Gastro-Team und tolle Kultur - wir natürlich!) Das stetig wachsende Publikum (120 folgten dem "Geheimtipp") ist der beste Beweis für dieses erfolgreiche Kooperationsprojekt. Bereits zum 2. Mal traten Sonja Kargel und ich mit Frauenfiguren der Zeitgeschichte auf. Diesmal  mit schreibenden Frauen der Romantik mit dem Titel "SCHAURIG - SCHÖN - ROMANTISCH": Die Salondame Rahel Varnhagen, die wilde Bettine von Arnim, aber auch die Männerkleider tragende George Sand und "Frankenstein"-Erfinderin Mary Shelley. Und alle liebten Goethe.... den alten Frauenversteher...

28.3.07  Medien- und Bürgerhaus "LYZ", Siegen:  Dieser Auftritt hat riesigen Spaß gemacht. Als Künstler wurde einem vom Veranstalter jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Selbst mein alter Notenständer aus Holz wurde neu verleimt. Herzlichen Dank an das nette LYZ-Team. Meinen Hund "Lukas" gebe ich trotzdem nicht her - auch wenn ihn alle adoptieren wollten! Ach ja - die ausverkaufte Show war natürlich entsprechend - S a h n e !!!

27.3.07 "Löhrerhof", Hürth:  Hach, immer wieder schön im `Löhrerhof`. Es war der beste Auftritt seit..seit..ähm..ein paar Tagen. Edda kam nicht nur im Fahrrad-outfit zur Vorstellung, sondern hatte auch die "schnellsten Finger" beim Ave-Maria-spielen. Tja, was soll man da sagen, wenn meine Bühnenfiguren genauso sind wie mein Publikum und dieses sich darüber bekrümmelt vor Lachen. Mein Publikum beweist eben echten Humor!

24.3.07 "Remise", Halle/Westfalen: In der rappelvollen Remise gab es fast familiäre Atmosphäre. Ungewohnt, dass die Leute auch auf einer Galerie über meinem Kopf saßen. Die scheue Marianne "spielte" Ave Maria mit Bravour beim "Senioren-Casting" und erntete verdienten Applaus. Vielen Dank, Marianne!

21.3.07 Atelier Theater Köln: Frühlingsanfang und ein Heimspiel im Atelier Theater. Theaterchefin Rosa K. Wirtz meinte, ich würde immer so `körperlich ausgeprägt´ spielen. Nun ja, ohne Körper wäre es ein Hörspiel. Schließlich bin ich ja auch eine Senior-Rock`n-Rollerin. Und meine Stimme ist seit der nächtlichen Virenschleuder `Regiozug` in Velbert ein passabler Bariton.

16.3.07 VHS-Forum Warendorf: Der Veranstaltungssaal liegt in der schönen Altstadt von Warendorf. Man sollte "Altstadt" nicht so wörtlich nehmen, trotzdem brach -ausgerechnet in der "S-Bahn"-Nummer - das Stromnetz zusammen. Selbst das WORT "Deutsche Bahn" führt zum Totalausfall. Authentisch fühlten sich die Zuschauer bzw. Zuhörer, als ich im Dunklen als "Zugleiterin" improvisierte...  

11.3.07 Sparkassenforum Steinfurt:  Matinees sind immer unanständig früh -aber meistens begleitet von knusprigen Brötchen, Obstsalat und Kaffee (für Künstler und Publikum). Die 200 Zuschauer knusperten sich fröhlich durchs Kabarettprogramm und bekamen die geforderten 2 Zugaben... natürlich Grönemeyers "Männer".

9.3.07 Forum Niederberg, Velbert:  Diesen Auftritt werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Ersteinmal: alles groß; Saal groß, Technik groß, Garderobe(n) groß, aber Bühne gemütlich klein. 200 Leute hatten Spaß... selbst Paul, der sich plötzlich auf der Bühne als Akteur wiederfand. Was sich nicht wiederfand, war nach der Vorstellung mein  Autoschlüssel!?! Man wünscht es niemanden. Nachts in einer Stadt, die keinen Bahnhof hat...   an dieser Stelle nochmals vielen Dank an die PA-Firma "Stage Team", die meine Auftrittsrequisite an sich genommen hat und mich (und meinen Hund Lukas) zum Bahnhof Wuppertal gefahren hat, um dort den letzten Zug! nach Köln zu erwischen. Erwischt hat`s mich trotzdem: der nächtliche ÖPNV-Verkehr ist eine Bakterienbrutstätte-Grippe,Erkältung, Pandemie...ich will`s nicht wissen....

8.3.07 Rathaus Siegen: Der Auftritt war vor allem früh (na ja 10 Uhr!) und von leckeren Schnittchen, nee, eher von "leckeren Gedöns" begleitet. Seeehr gemütlich.

8.3.07 Theater GREND Essen: ein sehr schönes kleines Theater -professionelle Technik, samt Techniker... toll! Veranstaltungen zum internationalen Frauentag sind immer etwas unorthodox: viele Reden vor dem Auftritt und Hackfleischbällchen-Reichung während des Auftritts - aber sonst: voll und puppenlustig...

02.3.07 Schloss Herten: "Was Kanzler Schröder vor einigen Jahren als "Gedöns" abgetan hat, beschäftiget rund 150 Führungskräfte von 120 Stadtverwaltungen. Im Hertener Schloss diskutierten sie über den demographischen Wandel, die Überalterung der Gesellschaft und Bevölkerungsschwund". Und zum krönenden Abschluss der Tagung präsentierte Ihnen Edith Börner den "etwas anderen Vortrag" zum Thema Demographie. Alles was ernsthaft aus allen Blickwinkeln diskutiert wurde, bekam nun durch den kabarettistischen Vortrag eine extrem heitere Note.

7.3.07 VHS-Forum Dorsten:  Im  Forum ging es fast unheilig zu. Der Bürgermeister outete sich als weltoffener Katholik (so was soll es geben!) Die Toleranz war nötig, um die Szene mit dem "sprechenden Jesus auf der Pizza" gut verdauen zu können....(Zeugen sprechen vom "tönenden Lachen des OBs")

01.3.07 Werretalhalle Löhne: riesige Bühne und großer Saal mit Clubatmosphäre! gediegen, aber schön!

23.2.07 "Haus Herrenweide" Diepholz:  Wer Diepholz nur als Autobahnausfahrt kennt, dem sei mitgeteilt, dass die sogegannte Provinz leeebt!!!  Also keine kopftuchtragenden Bäuerinnen mit rosa Wangen, sondern selbstbewußte moderne Frauen. Irgendwie war der Auftritt sehr emotional und warmherzig; nach dem Auftritt umarmte mich glücklich der Wirt von "Haus Herrenweide" und die VeranstalterInnen schenkten mir ein Buch "Vom Lande - nicht hinterm Mond" - wohl wahr.

14.1.07 Rathaus Bergkamen: Alles war  offiziell und feierlich (Bürgermeister mit Kette und so). Da ich auf der Einladungskarte als "Festrednerin zum Thema demographischer Wandel" angekündigt wurde, waren die Gäste positiv überrascht über diesen informativen und sehr witzigen Powerpoint-Vortrag. Ich persönlich war auch überrascht, als ich im Publikum einen alten Studien- und WG-Kollegen (herrje, 1977) wiedertraf, der nun im Stadtrat sitzt. Nun - einer geht durch die Institutionen, die andere über die Bühnen des Landes...

Edith Börner performance.consult  | eb(at)edithboerner.de